
Unterricht
Lernen an der KGS Hage-Norden
Unterricht
1Selbstständiges Lernen (Vgl. KGS Erlass 4.2 & 4.4)
- • Schülerinnen und Schüler (SuS) planen ihr Lernen eigenständig und reflektieren regelmäßig ihren Fortschritt (Selbstreguliertes Lernen, SRL).
• Die SuS erhalten Unterstützung durch klare Leitfäden, Tools und regelmäßige Feedbackgespräche um ihre Eigenverantwortung zu stärken.
• Die SuS arbeiten sowohl in Gruppen als auch individuell, um sowohl Teamfähigkeit als auch selbstständiges Arbeiten zu stärken.
2Problembasiertes und projektorientiertes Lernen (Vgl. KGS Erlass 4.3; SchiLf 24; Evaluation 2023)
- • Der Unterricht ist problem- und projektorientiert gestaltet, um kreative Lösungsansätze
zu entwickeln.
• Kritisches Denken wird durch gezieltes Hinterfragen von Lösungen und methodisches Vorgehen geschult.
3Präsentationen und Austausch (Vgl. Orientierungsrahmen Medienbildung)
- • Ergebnisse werden nicht nur in der Klasse präsentiert, sondern auch in der
Schulöffentlichkeit, z. B. vor Eltern, auf Schulfesten oder über digitale Plattformen.
4Fächerübergreifender Unterricht (Vgl. KGS Erlass 4.7)
- • Projekte und Themen werden möglichst interdisziplinär behandelt, um komplexe Zusammenhänge zwischen den Fächern aufzuzeigen.
5Förderung individueller Stärken (Vgl. KGS Erlass 3.3.3; 4.1; 6)
- • SuS können in Arbeitsgemeinschaften (AGs), Wahlpflichtkursen (WPKs) oder
speziellen Programmen ihre Begabungen, Interessen und Neigungen weiterentwickeln.
• Angebote zur Förderung von Hochbegabten und Unterstützung für Lernschwächere sind integriert.
6Angenehme Lernatmosphäre (Vgl. Evaluation FrOSiN)
- • Der Unterricht findet in einem wertschätzenden und motivierenden Umfeld statt, das Freude am Lernen weckt.
• Eine positive und konstruktive Feedbackkultur wird etabliert, in der SuS lernen, Feedback zu geben und anzunehmen.
• Feedback erfolgt auf verschiedenen Ebenen: zwischen SuS, von Lehrkräften und durch Selbstreflexion.
7Sozialtraining (Vgl. KGS Erlass 3.3.8; Evaluation 2023)
- • Regelmäßige Sozialtrainings (z.B. Lions Quest) stärken die Klassengemeinschaft,
fördern Empathie und Konfliktlösungsfähigkeit und unterstützen die persönliche
Entwicklung. Hierbei werden die Schulsozialarbeiter mit eingebunden.
Klare Strukturen und Regelungen
1. Einheitliche Regelungen für Lernen außerhalb des Klassenraumes
- Es gibt klare Kriterien, welche SuS außerhalb des Klassenraumes oder der Schule lernen dürfen (z. B. bei Projekten, Exkursionen oder individuellen Lernformaten).
- Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege sind eindeutig geregelt.
- Einheitliche Sanktionen bei Regelverstößen
2. Förderung sozialer Kompetenzen (Vgl. KGS Erlass 3.3.8)
- Sozialtrainings und Klassengespräche werden regelmäßig durchgeführt, um die
Klassengemeinschaft zu stärken und präventiv Konflikten vorzubeugen. - Schulsozialarbeiter*innen werden eng eingebunden, um gezielte Unterstützung und Beratung anzubieten.
Lehrerrolle

Lernbegleitung und Coaching
(Vgl. SchiLf 24; Evaluation 2023)
- Lehrkräfte agieren als Lernbegleiter und Coaches, die SuS individuell fördern, anleiten und bei der Reflexion ihrer Lernprozesse unterstützen.
- Reflexionsgespräche und Logbücher helfen, die persönliche Entwicklung und das Lernen systematisch zu dokumentieren.

Beziehungsarbeit
(Vgl. SchiLf 24; Evaluation 2023)
- Eine positive Beziehung zwischen Lehrkräften und SuS wird aktiv gefördert.
- Lehrkräfte setzen auf Dialog und regelmäßigen Austausch, um das Lernklima zu verbessern.

Zusammenarbeit im Kollegium
(Vgl. KGS Erlass 4.7)
- Lehrkräfte arbeiten in Fachteams zusammen, entwickeln Unterrichtsmaterialien und
gestalten gemeinsam Projekte. - Es gibt regelmäßige Fortbildungen zu aktuellen pädagogischen Ansätzen, insbesondere im Bereich des 4K-Modells.
Umgebung
Lernförderliche Schulräume (Vgl. SchiLf 24; Evaluation 2023)
- • Das Schulgebäude bietet vielfältige Lernmöglichkeiten, z. B. in Nischen,
Pausenbereichen, Foyers und Außenbereichen.
• Diese Orte sind flexibel nutzbar und ermöglichen ruhiges Lernen oder kollaboratives Arbeiten.
• Anzustreben ist vor allem an der Hauptstelle in Hage, weitere Lernräume zu schaffen. Diese könnten in Containerform oder Anbauten zur Verfügung gestellt werden.Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) (Vgl. KGS Erlass 2.4; BNE Erlass)
- • Die Global Goals der Unesco werden in den Projekten und im Unterricht verstärkt
berücksichtigt.
Außerschulische Partner und Lernorte (Vgl. KGS Erlass 2.5; SchiLf 24; Evaluation 2023)
- • Die bestehenden Partnerschaften (Christian Reil Haus, CW Tec, Veendam,
Erasmus…) werden weiter gepflegt und weitere initiiert.
Gesunde Ernährung (Vgl. BNE Erlass)
- • Die Mensa und die Schulcafeteria („Tigeria“) bieten gesunde, abwechslungsreiche und
leckere Speisen an, um das Wohlbefinden der SuS zu fördern.
Technologie und digitale Räume (Vgl. Orientierungsrahmen Medienbildung; Evaluation 2023)
- • Schüler nutzen kompetent Medien als Werkzeug und werden nicht von ihnen benutzt.
• Digitale Lernumgebungen und Plattformen unterstützen das Lernen und ermöglichen eine moderne Vermittlung von Medienkompetenz.
• Technologie wird genutzt, um Feedback zu geben, Projekte zu präsentieren und Zusammenarbeit zu fördern.
